Donnerstag, 27. November 2008

Violent Dreams

I don't think you know that,
I could have done better.
If I'd never met you.

I remember when,
Out of a sudden you were there,
Pretending to stay forever.

It seems so clear to me that,
The day I've touched you,
I felt how much i loved you.

If only I had known,
What I know today,
My mind would have changed.

Do you still miss me, when you fall asleep?
Does your heart still hurt without me?
Do you still think of me and start to weep?
Well I do, in my violent dreams.

It feels ironic and sad,
If I never had fallen in love,
Would I still believe in?

But I regard this scars,
As a secret treasure.
A painful pleasure. (of memory)

Do you still miss me, when you fall asleep?
Does your heart still hurt without me?
Do you still think of me and start to weep?
Well I do, in my violent dreams.

Nothing is the same, since the day you came,
I don't seem to rest, since the day you've left.
Nothing is the same, since the day you've claimed,
That you loved me, but your love got strayed.

Do you still miss me, when you fall asleep?
Does your heart still hurt without me?
Do you still think of me and start to weep?
Well I do, in my violent dreams.

I don't think you know that,
I don't regret I kissed you,
I just wish I didn't miss you.

Florian Beier, 26.11.2008

Rauschen

Das Rauschen des Waldes ist in meinen Ohren Musik.
Der Wind fegt durch die Kronen und über dürres Gestrüpp hinweg.
Ich lausche seiner Stimme als er die alte Tanne streift,
Und über mich mit einer Wonne zwischen hohen Gipfeln pfeift.


Eile hinfort, du alter Knabe, unaufhaltsam deinen Weg hinab,
Wie eine Meeresbrandung klingst du wenn ich meine Augen geschlossen hab.
Walle meine Boe, das Laub tanzt auf seinen Ästen,
Du trägst den Sommer auf den Schwingen und zählst den Frühling zu deinen Gästen.


Mit dir wehst du den Duft von Lavendel, lass Gräser leise flüstern,
Bis du die Ähren wiegst und sie süß ein Lied von Liebe wispern.
Trag die Vögel noch Stück höher hinauf, der freie Fall lässt sie singen,
Ihr Vergnügen hallt auf und lässt es wie ein Lachen klingen.


Fühl wie du selbst duch mein Herz durchdringst,
Und frischen Atem und klare Gedanken duch deinen Zauber bringst.
Eben peitschten noch die Äste, schon bist du wieder fort,
Machs gut mein Freund, erzähl der Welt von diesem Ort.

Florian Beier, 19.03.07

Dienstag, 14. Oktober 2008

In meiner Obhut

Ich will sorgsam sein mit dem mir anvertrauten,
Sanfter noch als bei allem bisher.
Bin so dankbar, dass man mir es zu hüten erlaubte,
Ich bewahre es auf, als gehörte es mir.



Behutsam wie ein Atemzug,
Werd ich es mit Samt umsäumen.
Leicht wie ein Wolkenflug,
Darf es in meinen Armen träumen.



Ich gebe acht, es bleibt unversehrt,
Wird in meiner Obhut gut gedeihen.
Nur ich kenne seinen Wert,
Ich will dem mein Leben weihen.



Ohne Angst darf es sein,
Weiter unbekümmert schlagen voller Glück.
Ihr Herz findet in mir ein Heim,
Bleibt nur zu hoffen sie fordert es nie zurück.

Florian Beier, 17.09.08

Montag, 6. Oktober 2008

Gläsern

Sie blicken durch mich hindurch,
Ganz tief in mich hinein.
Es geschieht ganz ohne Furcht,
Und kann nicht müheloser sein.

Gehen mir bis auf den Grund,
In nur einem Augenblick.
Gelangen sie an den Fund,
Meiner Trauer, meines Glücks.

Ich kann mich nicht verbergen,
Weil meine Rüstung gläsern ist.
Und allzu leicht liegt sie in Scherben,
So, dass jeder meine Seele liest.

Ich selbst bin aus Glas,
Auch wenn mir Täuschung manchmal gelingt,
Doch wenn erst mein Schutz zerbarst,
Fühl ich, wie mich sofort ihr Blick durchdringt.

Sie lesen mich aus,
Dringen in die tiefsten Katakomben.
Mein Labyrinth hält sie nicht auf,
Weil sie die Wände aus Glas zerbomben.

Sie sind in meinem Herzen unerwünscht,
Dorthin will ich mich flüchten.
Dort hab ich die Wände rot getüncht,
Hier können sie nicht ihr Werk verrichten.

Still harre ich dort bis draußen Ruhe herrscht,
Sie den Ort der Verwüstung verlassen.
Von dort aus beginne ich zuerst,
Dann wird meine Hülle neu gegossen.

Doch ich habe keine Angst davor,
Gläsern zu sein.
Manche leben hinter ihrer Riegel Tor,
Leben dort und sterben allein.

Durch mich aber kann die Sonne scheinen,
Vor mir kennt keiner Menschen Seele Angst.
In mir können sich Träume vereinen,
Weil die Liebe sacht in mich gelangt.

So mag ich zwar zerstörbar sein,
Doch richt ich mich ebenso leicht auf.
Denn meine Scherben schmelz ich ein,
Und errichte ein noch prächtigeres Haus.

Florian Beier, 05.10.08

Wenn meine Seele musiziert

Regen prasselt gegen meine Fensterscheiben,
Schon seit Stunden unentwegt.
Warum nur all meine Sinne daran haften bleiben,
Ich frag mich warum es mich so bewegt.

Monoton schlagen die Tropfen gegen das Glas,
Für manchen mag das unbemerkt vorüberziehn,
Doch für mich ist das mehr als das,
Ich höre im Regen Melodien.

Ganz leis zuerst und unscheinbar,
So als dränge es sich nicht auf.
Doch irgendwann hör ich es klar,
Der Reigen nimmt seinen Lauf.

Ich tauche ein in die Harmonie,
werde von der Rhythmik beherrscht.
Das Konzert meiner Phantasie,
Ein Meisterwerk, ich lausche ihm zuerst.

Ich lausche wie andächtig dem Klang,
Den meine Schöpfungskraft kreiert.
Dieser himmlische Gesang,
Wenn meine Seele musiziert.

Süße Lieder voller Liebe,
Schwingen leicht und fesseln sanft.
Dass ich nicht dort gefangen bliebe,
In dieser Welt voll edlem Samt.

Chöre wie aus Engelsstimmen,
Rufen meine Sehnsucht laut hinaus.
Schallen wie von den höchsten Zinnen,
Zu meinem tosenden Applaus.

Bin allein auf den Rängen,
Vermag dieses Glück nicht zu teilen.
Solange sich noch Regenwolken auf den Himmel drängen,
Werd ich hier noch still verweilen.

Wenn die Sonne wieder durch das Dunkel bricht,
Hat das Orchester seinen letzten Streich getan.
Es erfüllte glanzvoll seine Pflicht,
Und stimmte meine Symphonien an.

Aus dem Rausch bin ich erwacht,
Während sich der Himmel klärt.
Frag mich mit welchen Wundern ich wohl dann bedacht,
Bei meinem nächsten Wolkenbruch Konzert.

Florian Beier, 05.10.08

Donnerstag, 13. März 2008

Ohne dich

Ohne dich ist die Nacht nur ein schwarzes Loch ohne Licht,
Das Rauschen des Waldes nur brüllendes Tosen.
Das Ticken der Uhr Faustschlag gegen mein Gesicht,
Nur der Dorn bleibt mir von den Rosen.

Ohne dich ist die Liebe das Glück der anderen,
Und dieses Glück nur ein Spiel.
Im Freisein werd ich zum Gefangenen,
Wenn ich nichts bekomm aber erträume so viel.

Ohne dich ist der Sommer nur wütendes Feuer,
Das Meer ein trauriges Moor aus Tränen.
Alle Schönheit wird mir ungeheuer,
Schwarze Raben statt stolzen Schwänen.

Ohne dich ist Zärtlichkeit nur angewöhntes Tun,
Etwas das mechanisch geschieht.
Seither kann ich nicht mehr ruhn,
Weil sich der Mond vor meine Sonne schiebt.

Ohne dich ist mein Leben lästige Pflicht,
In dem man wartet dass es vorübergeht.
Hoffnung gibt es nicht,
Weil dein Leben ohne mich Früchte trägt.

Ohne dich wag ich es nicht zu schlafen,
Denn im Traum bist mir nicht herausgerissen.
Doch der Morgen weiß das Trugbild zu entlarven,
Und mein Tränen fließen.

Ohne dich ist jedes Wort das ich schreibe,
Doch nur ein Flehen um deine Wiederkehr.
Zwischen und auch direkt auf den Zeilen,
Schreibt sich meine Seele leer.

Ohne dich wenden sich meine Kräfte gegen mich,
Als wollte ich mich selbst zerstören.
Es kommt der Tag an dem begreife ich's,
Bis dahin werd ich dir gehören.

Florian Beier, 13.03.08

Montag, 18. Februar 2008

Menschen weinen nachts

Des nachts kriecht die Einsamkeit,
Wie Nebel durch die Gassen.
Und ist man es nicht seit langer Zeit,
So fühlt man sich im Dunkel verlassen.

In ihrem Betten wachen sie,
Wenn in ihren Herzen Stürme wehen.
Des Tages geschieht um sie so viel,
Doch in der Nacht können sie sich nicht entziehen.

Und Menschen weinen nachts,
In Trauer über ihre Existenz.
Und Menschen liegen wach,
Sie sind zu sehr verletzt.

Im spärlichen Schein ist es gleich,
Niemand kann ihre Tränen sehen.
Und bevor der Tag ihren Himmel erreicht,
Fließen Bäche, Meere und Seen.

Denn Menschen weinen nachts,
Sie sind von der Kälte umgarnt.
Niemand der mit ihnen wacht,
Keiner der sie zum Trost umarmt.

Und niemand hört ihren Schmerz,
Weiß niemand um ihr Leid?
Öffnet kein Mensch sein Herz?
Findet keines Menschen Seele Zeit?

Denn Menschen weinen nachts,
Einsam, weinen bitterlich.
Menschen liegen wach,
Und weinen, so wie ich.

Florian Beier, 14.02.08

Wie soll ich meine Seele festhalten?

Wie soll ich meine Seele festhalten?
Sie hindern daran um dich zu schweben?
Wie soll ich mit meinem Herzen walten?
Wenn es sich sehnt nach deinem Leben?

Wie soll ich meine Liebe stillen?
Meine Sehnsucht an mich binden?
Sie lebt und liebt nur deinetwillen.
Und wird dich suchen um dich zu finden.

Wie soll ich meine Worte richten?
Damit ich nicht länger Hoffnung haben kann?
Vielleicht wenn mein Herz zerbricht,
Bricht es auch diesen Bann.

Wie soll anfangen zu vergessen?
Bist du nicht schon längst ein Teil von mir?
Und doch hab ich dich nie besessen,
Erträumt hab ich mir so manchen Moment mit dir.

Mein Herz wird nicht begreifen,
Dass du ihm aus den Fingern rinnst.
Mein Sehnen lässt nicht zu zu zweifeln,
Dass es deine Gunst gewinnt.

Wie soll ich meine Seele festhalten?
Anfangen blind zu sein für dein Licht?
Die Zeiten wären wie die alten,
Ich würde in Frieden leben, aber ohne dich.

Florian Beier, 14.02.08

Mittwoch, 6. Februar 2008

Der Begleiter

Mal ein Lachen direkt in mein Gesicht,
Dort wo manchmal die Trauer sitzt.
Verzaubere, ja verführe mich,
Und nimm von meinem Herz Besitz.

Dringe tief, lös all den Schmerz,
Wie mühelos du es doch tust.
Schick meine Sorgen himmelwärts,
Während du in meinem Innersten ruhst.

Komm still in lauten Zeiten,
Ganz sacht aus der Ferne.
Beginne meinen Horizont zu weiten,
Weil ich durch dich Hoffnung lerne.

Doch nicht nur zum Trost,
Sei auch Begleitung meines Zorns.
Denn wenn der Sturm mal wütend tost,
Wär ich ohne deine Kraft verloren.

Tanz mit mir wenn du schwingst,
Entfessele meinen Drang.
Harmonier mit mir wenn du singst,
Im absoluten Gleichklang.

Sei Kulisse meines Lebens,
Ruf Erinnerungen wach,
Denn nur mit dir sehe ich sie schweben,
Bilder meine Jugend mit dir eilen sie mir nach.

Trockne manche Träne,
Die das Leben aus meinem Auge treibt,
Weil ich mich durch dich in Liebe wähne,
Weil du Musik, für immer in meinem Herz bleibst.
10.10.06

Mittwoch, 30. Januar 2008

Worte einer Mutter

Einen Beweis für dein Leben hat man schon vernommen,
Man sah dein Herz schlagen.
Stetig ohne Fehler, so vollkommen,
Oh es gibt so vieles dir zu sagen.

Du kannst mich bereits hören,
Sag mir, hörst du mich?
Mein Schatz ich kann dir schwören,
Mein Herz schlägt für dich.

Hast deine Augen noch verschlossen,
Du brauchst sie noch nicht.
Dass es dir an nichts fehlt kann ich nur hoffen,
Oh wie schön ist doch dein Angesicht.

So zart und auf der Suche nach Schutz,
Ich bin dein Zuhause.
Ich halte dich warm, dem Sturms zum Trotz,
Weil ich deine Liebe brauche.

Du bist die Unschuld,
Dort wie du süß schlummerst.
Wartest auf dein Erwachen so voller Geduld,
Fern von jeder Sorg und Kummer.

Oh mein holdes Kind,
Ich zähle die Stunden.
Ich weiß das Gottes Ohren wachsam sind,
Mein Gebet hat den Weg dorthin gefunden.

Ein Geschenk, mein kleiner Mensch,
Ich lehre dich das Leben,
Die Sonne, die Gestirne dort am Firmament,
Ich werde dir auf ewig all das geben.

So weit die Füße mich tragen,
So wahr die Kräfte reichen.
Bis an das Ende von allen Tagen,
Werd ich dieses Glück greifen.

Und dann wenn du kommst,
Sei alles für dich bereit.
Weil du nun unter meinem Herzen wohnst,
Und bei meinem Herzen bleibst.

14.08.05

Mittwoch, 16. Januar 2008

Wenn Menschen sterben


Warum kann ich nicht weinen wenn Menschen sterben?
Warum fühle ich keine Trauer?
Bei anderen liegt ihr Leben in Scherben,
Und ich fühle nur ein leises Bedauern.

Warum kann ich nicht vor Verzweiflung schreien?
Ohnmächtig straucheln vor Schmerz?
So wie andere elendig leiden,
Schlägt unberührt mein Herz.

Warum kann ich nicht zweifeln?
An Gottes Existenz oder dem Sinn.
Fehlt mir nur das Begreifen?
Weil meine Empfindungen stumpf sind?

Warum frage ich nicht nach dem Zweck?
Sondern lasse sie in Frieden ziehen?
Und nimmt man mir den liebsten Menschen weg,
Wird meine Seele Dunkel tragen ohne ihn?

Vielleicht ahne ich wohin sie gehen,
Und kann deshalb nicht in Trauer sein.
Vielleicht scheint mein Herz ja zu verstehen,
Dass sie im Licht vor Freude weinen.

14.06.07

Montag, 14. Januar 2008

Begierde


Weit bin ich in deinem Rausch,
Betört mein Geist.
Um mich herum lodern Flammen auf,
Ohne dass ich davon weiß.

Du richtest meinen Blick auf dich,
Lässt meine Gedanken um dich kreisen.
Ganz so als söge ich dich in mich,
In abertausend zarten Weisen.

Im Strudel deines Wesens,
Treibt meine Seele ohne Furcht.
Deine Wärme sei gepriesen,
Dein Sog wetzt meine Ketten durch.

Ich lasse mich fallen, hinfort wirst du mich tragen.
Mein Vertrauen zu dir ist blind.
Du brauchst keinen Laut zu sagen,
Denn meine Ohren sind gestillt.

Nie fühlte es sich reiner an,
Onmächtig zu sein.
Es gibt wohl nichts das ich nicht getan,
Nur um in deinem Labyrinth verirrt zu bleiben.

Keine Welt kann ich spüren,
Nur den Schauder meines Glücks.
Wohin wirst du meine Liebe führen?
Hinein in die Ewigkeit dieses Augenblicks.



14.01.2008

Als du mich sanft berührt hast

Sprich zu mir in den leisen Tönen,
Die dein Herz so eifrig spricht.
Um mich an Zärtlichkeit zu gewöhnen,
Weil sonst nichts meinen Panzer bricht.

Scheu stand ich daneben,
Ohne Anteil an der Flut.
Doch langsam fühle ich das Leben,
Gemächlich spüre ich die Glut.

Du bist der Weg ins Innere,
Ein mir fremdes Land.
Das letzte an das ich mich erinnere,
Ist der Griff nach deiner Hand.

So eisig war es bevor du kamst,
So eisig und ohne Zuflucht.
Bevor du mich in deine Arme nahmst,
Hab ich dich zu lang gesucht.

Die Furcht hab ich nie vergessen,
Weil mein Herz die Trauer kennt.
Die Liebe ist so knapp bemessen,
Weil sich die Welt nach Kummer sehnt.

Du bist das Meer in meinem Herzen,
Meine Seele aufgewühlt in deiner Gischt,
So haftet mein Blick an den Sternen,
Hoffend dass keiner unter ihnen je erlischt.

Mit Schaudern wartet meine Haut,
Auf dass du sie erfasst,
So leicht war mein Spiel durchschaut,
Nur als du mich sanft berührt hast.

27.09.06

Freitag, 11. Januar 2008

Gedanken eines Verstorbenen

Kalt und schneidend weht der Wind des Herbstes über ihre starren Gesichter. Zu Leid und Kummer verzogen, dieselben Menschen deren Lachen ich so liebte. Wild tanzend umkreist das welke Laub der Bäume mit ihren tausend Farben die Zeremonie. Vogelschwärme sammeln sich für ihre Reise aus Instinkt, an Orte, in denen sie im Winter überleben können. Hier stehen sie in Trauer, meine geliebten Geschwister, Kinder, Enkelkinder und Freunde. Warum nur weinen sie, wenn sie doch wissen dass der Tod Erlösung war?

Warum nur verzweifeln sie, wo sie sich doch dessen bewusst sind dass wir uns schon bald wieder sehen? Warum nur sind sie von solcher Trauer umfangen, obwohl man ihnen doch gesagt hat, dass ich sie nie verlasse? Sie denken an mich, weinen um mich an meiner Ruhestätte, dem Ort meines Neubeginns. Ist es ein Grab? Nein, es ist ein Ort voll von Licht und tanzenden Farben, voller Erinnerungen und voll ungebändigter Liebe. Könnte ich ihnen nur sagen dass meine Liebe über den Tod hinausgeht, ihnen sagen dass ich immer unter ihnen sein werde…würden sie dann nicht mehr weinen?

Ich bin bei euch, für immer. Und nun geht, zurück ins Leben, ohne zu vergessen, aber um zu akzeptieren was vielleicht unverständlich erscheint, aber dennoch der Lauf der Dinge ist.
Lebt, und ich werde mit euch sein.

Florian Beier, 11.10.04

Mittwoch, 9. Januar 2008

Der Zaungast

Unendliche Ruhe kehrt in mich ein,
Wärme steigt in mir auf.
Mein Herz, es darf grad glücklich sein,
Meine Träume nehmen ihren Lauf.

Momente im Sonnenschein,
Stiller Platz auf warmen Steinen.
Blumen die im Licht gedeihen,
Wahre Kunst ensteht im Kleinen.

Gedankenlos schweift mein Blick umher,
Streicht sanft über die Hügel.
Ein Rausch umfliegt das Blumenmeer,
Mit zartem Schlag der hauchdünnen Flügel.

Der Duft der die Luft erfüllt,
Wird zu Bildern in meiner Phantasie.
Ein Gefühl das mein Verlangen stillt,
Von gottgemachter Poesie.

Barfuß schlender ich durch das Gras,
Der Tau perlt meine Haut hinab.
Ein Wunder das ich hier durchschreiten darf,
Ein Segen hier an diesem Tag.

Leichter Wind in den Baumkronen,
Pfeift leise eine Melodie.
Ein Gleichgewicht der Jahrmillionen,
Die Wunder, ich bezeuge sie.

30.01.2007

Dienstag, 8. Januar 2008

Eisblumen



Ich verlasse ohne Eile die Wärme des Hauses,
Und trete auf die Straßen hinaus.
Die Stadt ist schon lange erwacht,
Und nimmt längst mit Hast ihren Lauf.


Mein Blick schweift zum Himmel,
Von den Wolken sind nur Schlieren zu sehen.
Auf diese Zeichen will ich mich verlassen,
Der Tag wird unter der Vorherrschaft der Sonne stehen.


Die Winternacht hinterlässt ihr Eis auf dem Asphalt,
Ich spüre das Strahlen immer wärmer scheinen.
Das Licht wird bald allgegenwärtig sein,
Und bricht sich im Eis wie in einem Meer aus Edelsteinen.


Ich denke an ein Wunder,
Bei dem Zauber mit dem sich der Morgen offenbart.
Die Schönheit lässt keine Zweifel zu,
Es scheint als ob Gott heut früh auf Erden war.


Mein Lächeln fällt den Passanten auf,
Die rings um mich durch das Treiben gehen.
Sie ahnen nicht den Grund dafür,
Weil sie scheinbar keine Wunder sehen.


Seine Kunst kann ich erkennen,
Ich wander durch eine Galerie.
In jeder Eisblume auf den Steinen zu meinen Füßen,
Seine Sprache, ich verstehe sie.




08.01.08

Montag, 7. Januar 2008

Heimkehr

Die sanften Hügel führen mich,
Den Weg voller Erinnerung entlang.
Als seien sie dieselben die sie damals waren,
Erkenne ich die Vögel an ihrem Gesang.

Als tauchte man ein in sein Entsinnen,
Geht sich der Weg wie von selbst.
So als würde etwas neu beginnen,
Setz ich Schritte in eine neue Welt.

Die Furcht ringt mit der Freude,
Lässt meine Füße zögernd gehen.
Man merkt nicht dass jemals Zeit verging,
Als würde das Uhrwerk hier still stehen.

Als habe Gott diesen Ort vergessen,
Und ließ woanders die Welt passieren.
Als seien die Wasser des Flusses nie weiter geflossen,
Scheint sich der Puls hier zu verlieren.

Der Duft des Sommers ist der selbe,
Wie der als ich als Kind hier lag.
Und sehnsüchtig träumte von der Ferne,
Zu klein war mir die Welt an diesem Tag.

Seh die Flaschenpost noch schwimmen,
Mit der ich der Ferne schrieb.
Wollte eifrig Pläne spinnen,
Von denen jeder ein Traum blieb.

Meine Finger streifen Ähren,
Als ich um die Biegung ging.
Was, wenn ich nie gegangen wäre?
Ich kehre heim dorthin, wo mein Herz noch hing.

15.03.07

Freitag, 4. Januar 2008

Nachtwache

Ich bin längst wach, mein Blick ruht auf deiner schlafenden Gestalt.
Du wirkst so schwach, ich streiche deine Decke glatt, ist dir kalt?

Du suchst nach Schutz, ich wache an deiner Seite,
Ich bin dein Nachtlicht in der Dunkelheit weil ich deinen Schlaf begleite.
Wovon träumst du nur? Ich hoffe es ist schön.
Ich wünsche dir von Herzen, dieser Traum möge in Erfüllung gehen.

Du murmelst leise, ich sorge dass es dir an nichts fehlt.
In solch zarter Weise, denn du wirkst so zerbrechlich beseelt.
Des Mondes matter Schein malt auf deiner Haut,
Der Samt der deinen Leib umhüllt ist mir so vertraut.

Dein Haar fällt wirr, deine Lippen sie formen Worte gemach,
Die du wohl im Traume ausprichst, die aber sonst niemand hören darf.
Wie schön du bist, dein Anblick birgt so viel,
Wie fein sind deine Züge in diesem Schattenspiel.

Ohne Zweifel hätten meine Gefühle nicht schon längst gesiegt,
Hätte ich mich in dieser Nacht für die Ewigkeit in dich verliebt.
Ich möchte nur nah sein, um dich mit meiner Wärme zu speisen,
Um in dich einzutauchen, mit dir in deinen Träumen zu reisen.

Du lächelst, was hast du wohl in deiner Phantasie gesehen?
Hast mich verzaubert, dein Feenstaub beginnt mir jede Schwerkraft zu nehmen.
Dann, wenn auch ich entgleite, wenn die Müdigkeit mich lähmt,
Was ist mein letzter Gedanke? Nur du wenn du schläfst.

12.09.05

Wenn ich dich heimlich liebte

Selbst wenn ich dich heimlich liebte,
Wäre ich bei dir in der Nacht.
Um über deinen Schlaf zu wachen,
Weil mich deine Nähe glücklich macht

Du wüsstest nicht dass meine Liebe bei dir wäre,
Sie ließe dich nicht allein.
Meine Seele würde sich an die deine schmiegen,
Wir wären im Vollkommenen eins.

Du würdest denken es sei die Wärme,
Die leis aus deinen Kissen steigt.
In diesem Glauben ließe ich dich gerne,
In Wahrheit ist meine Sehnsucht deine Behaglichkeit.

Meine Finger malten ins Leere,
Wenn ich dir in Gedanken sacht durch die Haare strich.
Wenn da nicht nur die Leere wäre,
Sondern für einen Augenblick wahrhaftig dein Gesicht.

Für mich wärst du die meine,
Du würdest wissen zu wem du gehörst.
Und wenn ich dann ganz still weinte,
Ist dir, als ob du Tränen spürst.

Mein Herz läge ganz sanft an deiner Seite,
Bis es am Morgen wieder zurück zu mir kehrte.
Um dir im Geheimen ein jedes Wunder zu bereiten,
Und hinterließe eine vom Wind verwehte Fährte.

Meine Seele hätte geliebt heut Nacht,
Wie für die Ewigkeit, eine tiefe Schwere.
Du fühlst noch Spuren von mir wenn du erwachst,
Selbst wenn diese Liebe heimlich wäre.

05.07.07

Meiner Seele deinem Sieg

Ich will dir ein Licht sein, weil rings um dich nur Schatten sind.
Dein Wehrturm mit uneinnehmbaren Mauern, eine Festung vor dem tückischen Wind.
Dein Lied will ich sein, wenn es die Stille ist, vor der dir bangt.
Eine jede Form werde ich haben, wonach auch immer dein Schmerz verlangt.

Werd dir Brise sein wenn du auf den Weltmeeren treibst.
Alle Mäche zusammenraffen wenn du Schwäche zeigst.
Ich wachse aus mir heraus wenn du dich in dir verirrst.
Dein Kompass werd ich sein wenn du auf dem Weg die Orientierung verlierst.

Ich will deine Wasser sein wenn dein Tränenbrunnen nur noch Staub zu Tage führt.
Ein Gebet das aus den Trümmern ragt damit du deinen Himmel spürst.
Werd mich selbst und die Welt in deine Dienste stellen.
Führ dich mit raschem Schritt aus dem Wald hinaus um deine Angst zu fällen.

Suche unermüdlich nach deiner Liebe die in alle Winde verwehte,
Füg die Teile deines Herzens zusammen und verstärke ihre Nähte.
Ertränk deine Verzweiflung in Mut um dein Universum neu zu gestalten.
Ich weihe meine Seele deinem Sieg, mein Versprechen wird gehalten.

München, 03.01.08

Donnerstag, 3. Januar 2008

Immer wenn du gehst


Wie allein ich doch bin ohne dich,
Und wenn du bei mir bist,
Dann ahne ich nicht,
Dass meine Welt so einsam ist.

Denn kaum bist du aus meinen Augen,
Steigen Schatten um mich auf.
Die mir meinen Frieden rauben,
Sie löschen meine Lichter aus.

So sehr ich manchmal will,
Für mich in meiner Welt zu sein,
Kaum ist es um mich still,
Fallen meine Mauern ein.
Wer bist du, dieses Licht?
Scheinbar mehr geliebt als ich gewusst.
Noch tiefer verinnerlicht,
Bist zu Zuhaus in meiner Brust.
Hast meine Seele auf windigen Pfaden aufgelesen,
Hast den Verirrten heim gebracht.
Bist seither wohl der Grund gewesen,
Warum mein Leben zu leben Sinn macht.
Darum leide ich so sehr,
Immer wenn du von mir gehst.
Darum ist mir stets so schwer,
Wenn du dich leis aus meinen Armen löst.
Doch ich weiß um deine Liebe,
In deinem Herzen sieht es stürmisch aus.
Ich höre deine Schritte in der Diele,
Geliebt, oh du kommst nach Haus.
31.12.2007