Montag, 14. Januar 2008

Begierde


Weit bin ich in deinem Rausch,
Betört mein Geist.
Um mich herum lodern Flammen auf,
Ohne dass ich davon weiß.

Du richtest meinen Blick auf dich,
Lässt meine Gedanken um dich kreisen.
Ganz so als söge ich dich in mich,
In abertausend zarten Weisen.

Im Strudel deines Wesens,
Treibt meine Seele ohne Furcht.
Deine Wärme sei gepriesen,
Dein Sog wetzt meine Ketten durch.

Ich lasse mich fallen, hinfort wirst du mich tragen.
Mein Vertrauen zu dir ist blind.
Du brauchst keinen Laut zu sagen,
Denn meine Ohren sind gestillt.

Nie fühlte es sich reiner an,
Onmächtig zu sein.
Es gibt wohl nichts das ich nicht getan,
Nur um in deinem Labyrinth verirrt zu bleiben.

Keine Welt kann ich spüren,
Nur den Schauder meines Glücks.
Wohin wirst du meine Liebe führen?
Hinein in die Ewigkeit dieses Augenblicks.



14.01.2008

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