Ich will sorgsam sein mit dem mir anvertrauten,
Sanfter noch als bei allem bisher.
Bin so dankbar, dass man mir es zu hüten erlaubte,
Ich bewahre es auf, als gehörte es mir.
Behutsam wie ein Atemzug,
Werd ich es mit Samt umsäumen.
Leicht wie ein Wolkenflug,
Darf es in meinen Armen träumen.
Ich gebe acht, es bleibt unversehrt,
Wird in meiner Obhut gut gedeihen.
Nur ich kenne seinen Wert,
Ich will dem mein Leben weihen.
Ohne Angst darf es sein,
Weiter unbekümmert schlagen voller Glück.
Ihr Herz findet in mir ein Heim,
Bleibt nur zu hoffen sie fordert es nie zurück.
Florian Beier, 17.09.08
Dienstag, 14. Oktober 2008
Montag, 6. Oktober 2008
Gläsern
Sie blicken durch mich hindurch,
Ganz tief in mich hinein.
Es geschieht ganz ohne Furcht,
Und kann nicht müheloser sein.
Gehen mir bis auf den Grund,
In nur einem Augenblick.
Gelangen sie an den Fund,
Meiner Trauer, meines Glücks.
Ich kann mich nicht verbergen,
Weil meine Rüstung gläsern ist.
Und allzu leicht liegt sie in Scherben,
So, dass jeder meine Seele liest.
Ich selbst bin aus Glas,
Auch wenn mir Täuschung manchmal gelingt,
Doch wenn erst mein Schutz zerbarst,
Fühl ich, wie mich sofort ihr Blick durchdringt.
Sie lesen mich aus,
Dringen in die tiefsten Katakomben.
Mein Labyrinth hält sie nicht auf,
Weil sie die Wände aus Glas zerbomben.
Sie sind in meinem Herzen unerwünscht,
Dorthin will ich mich flüchten.
Dort hab ich die Wände rot getüncht,
Hier können sie nicht ihr Werk verrichten.
Still harre ich dort bis draußen Ruhe herrscht,
Sie den Ort der Verwüstung verlassen.
Von dort aus beginne ich zuerst,
Dann wird meine Hülle neu gegossen.
Doch ich habe keine Angst davor,
Gläsern zu sein.
Manche leben hinter ihrer Riegel Tor,
Leben dort und sterben allein.
Durch mich aber kann die Sonne scheinen,
Vor mir kennt keiner Menschen Seele Angst.
In mir können sich Träume vereinen,
Weil die Liebe sacht in mich gelangt.
So mag ich zwar zerstörbar sein,
Doch richt ich mich ebenso leicht auf.
Denn meine Scherben schmelz ich ein,
Und errichte ein noch prächtigeres Haus.
Florian Beier, 05.10.08
Ganz tief in mich hinein.
Es geschieht ganz ohne Furcht,
Und kann nicht müheloser sein.
Gehen mir bis auf den Grund,
In nur einem Augenblick.
Gelangen sie an den Fund,
Meiner Trauer, meines Glücks.
Ich kann mich nicht verbergen,
Weil meine Rüstung gläsern ist.
Und allzu leicht liegt sie in Scherben,
So, dass jeder meine Seele liest.
Ich selbst bin aus Glas,
Auch wenn mir Täuschung manchmal gelingt,
Doch wenn erst mein Schutz zerbarst,
Fühl ich, wie mich sofort ihr Blick durchdringt.
Sie lesen mich aus,
Dringen in die tiefsten Katakomben.
Mein Labyrinth hält sie nicht auf,
Weil sie die Wände aus Glas zerbomben.
Sie sind in meinem Herzen unerwünscht,
Dorthin will ich mich flüchten.
Dort hab ich die Wände rot getüncht,
Hier können sie nicht ihr Werk verrichten.
Still harre ich dort bis draußen Ruhe herrscht,
Sie den Ort der Verwüstung verlassen.
Von dort aus beginne ich zuerst,
Dann wird meine Hülle neu gegossen.
Doch ich habe keine Angst davor,
Gläsern zu sein.
Manche leben hinter ihrer Riegel Tor,
Leben dort und sterben allein.
Durch mich aber kann die Sonne scheinen,
Vor mir kennt keiner Menschen Seele Angst.
In mir können sich Träume vereinen,
Weil die Liebe sacht in mich gelangt.
So mag ich zwar zerstörbar sein,
Doch richt ich mich ebenso leicht auf.
Denn meine Scherben schmelz ich ein,
Und errichte ein noch prächtigeres Haus.
Florian Beier, 05.10.08
Wenn meine Seele musiziert
Regen prasselt gegen meine Fensterscheiben,
Schon seit Stunden unentwegt.
Warum nur all meine Sinne daran haften bleiben,
Ich frag mich warum es mich so bewegt.
Monoton schlagen die Tropfen gegen das Glas,
Für manchen mag das unbemerkt vorüberziehn,
Doch für mich ist das mehr als das,
Ich höre im Regen Melodien.
Ganz leis zuerst und unscheinbar,
So als dränge es sich nicht auf.
Doch irgendwann hör ich es klar,
Der Reigen nimmt seinen Lauf.
Ich tauche ein in die Harmonie,
werde von der Rhythmik beherrscht.
Das Konzert meiner Phantasie,
Ein Meisterwerk, ich lausche ihm zuerst.
Ich lausche wie andächtig dem Klang,
Den meine Schöpfungskraft kreiert.
Dieser himmlische Gesang,
Wenn meine Seele musiziert.
Süße Lieder voller Liebe,
Schwingen leicht und fesseln sanft.
Dass ich nicht dort gefangen bliebe,
In dieser Welt voll edlem Samt.
Chöre wie aus Engelsstimmen,
Rufen meine Sehnsucht laut hinaus.
Schallen wie von den höchsten Zinnen,
Zu meinem tosenden Applaus.
Bin allein auf den Rängen,
Vermag dieses Glück nicht zu teilen.
Solange sich noch Regenwolken auf den Himmel drängen,
Werd ich hier noch still verweilen.
Wenn die Sonne wieder durch das Dunkel bricht,
Hat das Orchester seinen letzten Streich getan.
Es erfüllte glanzvoll seine Pflicht,
Und stimmte meine Symphonien an.
Aus dem Rausch bin ich erwacht,
Während sich der Himmel klärt.
Frag mich mit welchen Wundern ich wohl dann bedacht,
Bei meinem nächsten Wolkenbruch Konzert.
Florian Beier, 05.10.08
Schon seit Stunden unentwegt.
Warum nur all meine Sinne daran haften bleiben,
Ich frag mich warum es mich so bewegt.
Monoton schlagen die Tropfen gegen das Glas,
Für manchen mag das unbemerkt vorüberziehn,
Doch für mich ist das mehr als das,
Ich höre im Regen Melodien.
Ganz leis zuerst und unscheinbar,
So als dränge es sich nicht auf.
Doch irgendwann hör ich es klar,
Der Reigen nimmt seinen Lauf.
Ich tauche ein in die Harmonie,
werde von der Rhythmik beherrscht.
Das Konzert meiner Phantasie,
Ein Meisterwerk, ich lausche ihm zuerst.
Ich lausche wie andächtig dem Klang,
Den meine Schöpfungskraft kreiert.
Dieser himmlische Gesang,
Wenn meine Seele musiziert.
Süße Lieder voller Liebe,
Schwingen leicht und fesseln sanft.
Dass ich nicht dort gefangen bliebe,
In dieser Welt voll edlem Samt.
Chöre wie aus Engelsstimmen,
Rufen meine Sehnsucht laut hinaus.
Schallen wie von den höchsten Zinnen,
Zu meinem tosenden Applaus.
Bin allein auf den Rängen,
Vermag dieses Glück nicht zu teilen.
Solange sich noch Regenwolken auf den Himmel drängen,
Werd ich hier noch still verweilen.
Wenn die Sonne wieder durch das Dunkel bricht,
Hat das Orchester seinen letzten Streich getan.
Es erfüllte glanzvoll seine Pflicht,
Und stimmte meine Symphonien an.
Aus dem Rausch bin ich erwacht,
Während sich der Himmel klärt.
Frag mich mit welchen Wundern ich wohl dann bedacht,
Bei meinem nächsten Wolkenbruch Konzert.
Florian Beier, 05.10.08
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