Die Last des Tages ist vorüber,
Doch in meinem Kopf spukt er noch.
Ich war ein Kämpfer, Schöpfer, Lügner,
Weil ich sonst nicht zu bestehen vermochte.
Mit meinen Masken ging ich durch die Welt,
Um mein Tagwerk zu erfüllen.
Dort draußen wo man mich für einen Riesen hält,
Ahnt man nichts vom Kind im Stillen.
Doch nun fällt hinter mir die Tür ins Schloß,
Und aller Schein von mir ab.
Hier stehe ich nun schwach und bloß,
Kann meine Schilde ruhen lassen bis zum nächsten Tag.
Ich hoffe du verstehst,
Dass ich bei dir nicht herrschen will.
Und bitte dich nur halt mich fest,
Wieg mich sanft umgeb mich still.
Ich will zerbrechlich sein bei dir,
Such in deinen Armen Schutz und Halt.
Umhüll mich, ich vesteck mich hier,
Kauer mich eng an deine Gestalt.
Ich leg den Kopf an deine Brust,
So schlaf ich sorglos wie ein Kind in deinem Beisein.
Du lächelst, du hast es längst gewusst,
Heut will ich nur hier liegen, heute will ich klein sein.
Florian Beier, 23.04.09
Freitag, 24. April 2009
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1 Kommentar:
Diese Wärme, atem(be)raubend!
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