Montag, 18. Februar 2008

Menschen weinen nachts

Des nachts kriecht die Einsamkeit,
Wie Nebel durch die Gassen.
Und ist man es nicht seit langer Zeit,
So fühlt man sich im Dunkel verlassen.

In ihrem Betten wachen sie,
Wenn in ihren Herzen Stürme wehen.
Des Tages geschieht um sie so viel,
Doch in der Nacht können sie sich nicht entziehen.

Und Menschen weinen nachts,
In Trauer über ihre Existenz.
Und Menschen liegen wach,
Sie sind zu sehr verletzt.

Im spärlichen Schein ist es gleich,
Niemand kann ihre Tränen sehen.
Und bevor der Tag ihren Himmel erreicht,
Fließen Bäche, Meere und Seen.

Denn Menschen weinen nachts,
Sie sind von der Kälte umgarnt.
Niemand der mit ihnen wacht,
Keiner der sie zum Trost umarmt.

Und niemand hört ihren Schmerz,
Weiß niemand um ihr Leid?
Öffnet kein Mensch sein Herz?
Findet keines Menschen Seele Zeit?

Denn Menschen weinen nachts,
Einsam, weinen bitterlich.
Menschen liegen wach,
Und weinen, so wie ich.

Florian Beier, 14.02.08

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

du hast es auf den punkt gebracht!

lg lucilla